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eines tages...

...
werde ich in einem hippiedorf in guatemala hocken,
vor einem kleinen, chaotisch-farbvollen haus,
mit blick auf meer,
mit blick auf freiheit
und mit einer kaffeetasse,
einer gro?en portion zufriedenheit
und gl?ck (auch ohne besitz).
dann werde ich mich regen,
mein buch in die hand nehmen,
l?cheln,
an gewisse menschen denken
und vor freude platzen wollen.
vielleicht wird einer von ihnen dort bei mir sein,
vielleicht auch nicht - so wichtig ist das nicht,
aber ich werde wissen,
dass ich es geschafft habe,
ich werde ungebunden, frei und tr?umend sein
- das hoffe ich.
und meine augen werden leuchten.


leider m?sste ich dazu etwas ?berwinden, das tief im menschen verankert ist.
der mensch neigt einfach zur unzufriedenheit als zuflucht.
je ?fter man n?mlich gl?cklich ist, desto h?her steigen die anspr?che.
die kleine hoffnung ist allerdings:
wenn man stetig auf der suche nach sich ist,
wenn man abgelassen hat von allem,
wenn man alles darauf verschrieben hat
und alles f?r die selbstsuche tat,
aufgab und annahm,
mit blick im jetzt -
dass dann der punkt erreicht ist,
an dem auch dies versteht.
an dem momente des gl?ckes zu wachsen verm?gen,
?ber die kleinen winzigen wimpernschlaglangen augenblicke hinaus.

vielleicht vermag man sie dann zu greifen
und nach einer zeit wieder gehen zu lassen,
in dem wissen, dass sie wieder kehren.



ich gebe zu: ich bin s?chtig nach gl?ck.

es tut gut, ein ziel zu haben.
4.12.05 11:12
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


please insert your name (6.12.05 15:15)
das mit guatemala.. das ist eine schöne vorstellung.

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